∼ Entlang der Panke ∽ Niederschönhausen - königliche Residenz und sozialistischer Regierungssitz

Niederschönhausen (Nedern Schonhuszen)

petit palais

Gruß aus Niederschönhausen um das 19. JahrhundertAuch der Pankower Ortsteil Niederschönhausen wurde im Zuge der Besiedelung des Niederbarnims durch die Markgrafen als Angerdorf gegründet und ist schon seit eh und je mit dem benachbarten Ort Pankow verbunden. Im dem bereits bekannten Landbuch des Kaiser Karl IV. findet sich eine erste urkundliche Erwähnung,  bezeichnet als "Nedern Schonhuszen". Laut Erwähnung umfasste das Dorf 48 Hufen (Hufe = 30 Morgen) mit zehn Bauernstellen und zehn freiwilligten Ritterhufen. Die kleinen niedrigen Häuser aus Holz, die mit Stroh- oder Rohrdächern versehen waren lagen an der Dorfstraße (Dietzgenstraße). Als typisches rechteckiges und lanzettförmiges Angerdorf angelegt stand eine aus Granitfindlingen behauenen Kirche. Unter den Dächern der Wohnhäuser waren auch Ställe und die Scheune untergebracht. Aus den anfänglichen dreiseitígen Höfen mit giebelseitigen Wohnhaus wurde der vierseitige Hof, wo Wohn- und Wirtschaftsbereiche getrennt wurden. Ältere Eintragungen schreiben, dass das Dorf von Tytze Neuendorf um 1370 erworben wurde. Es ist aber davon auszugehen, dass die Gründung Niederschönhausen's auf ein noch älteres Datum zurückblickt. Ein Woldemar besaß die Rechte am Dorf in der Zeit 1308-19, ihm zuvor wird von einem wahrscheinlich landesherrlichen Lehnschulzen geschrieben, der rittermäßigen Stande war.  Das Dorf hatte auch mehrere Namen in seiner Geschichte. So finden sich Bezeichnungen wie "Nydern Schönhawsen", "Nydderen Schönhuszen" und "Schonhusenbassa". 1220 wurde Niederschönhausen als "Nydderen Schonhusen" bezeichnet. Erste Besitzung lag bei dem Herzog Barnim I. von Pommern. Die Nachfolge traten die Markgrafen Johann und Otto an. Weitere Besitzer des Dorfes waren ein Peter von Lettow, der Besitzer zwischen 1350-70 war.

Tytze Neuendorf war nicht nur Besitzer des Dorfes, sondern hatte auch die niedere sowie die höhere Gerichtsbarkeit , den Wagendienst mit Patronatsrecht, mit dem er vom Markgrafen belehnt ist. Zu seinem Lehnschulzenhof Schönhausen gehörten 4 Hufen aus der Dorfgründung, sowie 6 Ritterhufen. Einige spätere Urkunden sprechen von 10 "freigewilligten" Ritterhufen, die Neuendorf besessen haben soll. Wahrscheinlich wurden bei der damaligen Bestandsaufnahme für das Landbuch entweder ungenaue Angaben gemacht oder ungenau eingetragen. Als Schönhausener Lehnsmann konnte er auch bei der Besetzung der Pfarrstelle im Dorf Pankow ein Wort mitreden. Niederschönhausen war bis zu einer eigenen Einrichtung einer eigenen Pfarre im Jahre 1896 als "filial" geführt.

Über die Zeit zwischen dem Landbuch bis zur Mitte des nachfolgenden Jahrhunderts ist wenig bekannt, bis auf zwei Schuldbriefe des Markgrafen Johann an den Hans von Waldow einer Belehnung durch Friedrich. 1427 verleiht der Markgraf zwei Schock Groschen aus den Einkünften Niederschönhausens an Hans von Waldow und fünf Jahre später waren es dann vierundzwanzig Schock Groschen. 1441 wird schließlich der Hofmeister Hans von Waldow durch Friedrich II. mit dem Dorf Niederschönhausen belehnt. Dieser Brief gibt auch Auskunft über einen weiteren Besitzer zwischen Tytze Neuendorf und Hans von Bredow. Es ist zu lesen; Von den Dörfern in der Nähe Berlins... wie sie Ludwig Wartenberg, Bürger in Berlin, besessen...". Später erfolgt noch eine weitere Schuldverschreibung durch Friedrich II über einhundert Rheinische Gulden an den Ritter Hans von Bredow

1450 zählt das Dorf neben den Bauern, einen Krug, der Kirche, 13 Kossäten, die neben einem Häuschen und etwas Gartenland ihren Lebensunterhalt durch Lohnarbeit in den Rittergütern und Bauernhöfen verdingten. In dem Jahr wurde auch das Schoßregister eingeführt, um gegenüber dem Landbuch von 1376 ablesen zu können, wie sich das Land entwickelt hat. Für dessen Anlage wurde eine Feldvermessung durchgeführt. Zwischen dem Landbuch und der Erstellung des Schoßregisters lag eine schwere Zeit voller Not und Gefahren, als Raubritter durch die Ländereien zogen und nicht unweit vom Dorf der Hussitenkrieg stattfand. Erst als sich Kaiser Sigmund nach dem Tod des Vetters Jobst von Mähren seiner Mark erinnern musste, kamen erste Besserungen  durch den neuen Lehnsherrn, der seine Herrschaft nicht nur als Mittel zum Gelderwerb verstand, sondern nur "Gottes schlichter Amtsmann am Fürstentum" sein. Dieser neue Lehnsherr war Friedrich I. von Hohenzollern.

 

Der Kurfürst Johann Cicero betrieb in der Parkniederung ein Weidewerk und ließ ein Haus bauen. Sein Sohn Joachim I. überließ die Besitzung 1525 dem Bürgermeister von Blankenfelde.

Aus der Geschichte von Niederschönhausen geht 1664 eine Gräfin Dohna aus dem Hause Holland-Brederode Vianaen hervor, die das Gut zwei Jahre zuvor für 3.000 Taler erwarb und 1664 auf dem damaligen Rittersitz ein Herrenhaus im holländischem Stil nach Entwürfen von ihrem Gemahl Graf Christian Albrecht errichten ließ. Im gleichen Stil entstand auch eine Melkerei.

Schloss Schönhausen um 1740Mit dem Tod der Witwe Dohna 1678 übernahm  zwei Jahre später Ober-hofmarschall und Groß-kanzler Joachim Ernst von Grumbkow das Anwesen. Unter seiner Zeit wurde das Herrenhaus erneuert und ausgebaut. Seine Witwe verkaufte die drei-flügelige Anlage 1691 an den Kurfürst Friedrich III. für 16.000 Taler. Ihr Gatte, Grumbkow verstarb ein Jahr zuvor. Die Ländereien der Grumbkows wurden von dem Kurfürsten zum Amt Niederschönhausen zusammen geschlossen. Der Kurfürst fand schon in seinen jungen Jahren Gefallen an Niederschönhausen und ließ aus dem Herrenhaus einem der kurfürstlichen Würde entsprechender Landsitz gebaut. Die Fassade wurde vom holländischen Arnold Nering, der 1691 auch "Oberbaudirektor aller kurfürstlichen Bauten" wurde, entworfen. Nunmehr galt das Schloss als Sommersitz des kurfürstlichen Herrschers und diente um 1700 den Mitgliedern des Geheimen Kabinetts zur Vorbereitung der Krönung zum ersten König von Preußen am 18. Januar 1701 in Königsberg. Endlose Verhandlungen waren von Nöten um den Hof in Wien zu bewegen den Krönungsvertrag zu unterzeichnen. Mit 30.000 Soldaten, die er dem Wiener Kaiserhof für den Spanischen Erbfolgekrieg zur Verfügung stellte und einer ungeheuren Summe für einen leeren Titel bezahlte der erste preußische König seine Krone. Im Dezember 1700 machte sich der Hofstaat des zukünftigen Königs auf den Weg nach Königsberg für dessen Reise 30.000 Pferde benötigt wurden, also mehr als die Residenz an Einwohnern zählte. Am 6. Mai 1701 fahren die neuen Herrscher in festlichem Zug vom Schloss Niederschönhausen zum Residenzschloss nach Berlin. Am Georgentor, vor dem heutigen Alexanderplatz, waren sechs riesigen Ehrenpforten errichtet worden, von allen Türmen läuteten die Glocken und hunderte Kanonen böllerten. Mehr Pracht hätte auch das große Vorbild Ludwig XIV. von Frankreich nicht entfalten können.

Bekannt für seine Eitelkeit und seiner verschwenderischen Prachtentfaltung trug er aber auch viel für die Kunst und Wissenschaft bei. Er ließ das Schloss und Garten durch den Hofarchitekten Johann Friedrich Eosander im französischen barocken Stil ausbauen bzw. anlegen und hielt von hier aus Einzug als König Friedrich I. in Berlin. Der Garten war mit Bogengängen, Statuen und Pavillons und Springbrunnen ausgestattet. Er ließ auch die Ausschachtung eines Kanals beginnen, die das Schloss Niederschönhausen mit der Residenz in Charlottenburg verbinden sollte. Schließlich verkehrte die königliche Gondel schon auf der Spree zwischen dem Stadtschloss und Monbijou. Der Wunsch nach königlichen Gondelfahrten zwischen den Schlössern sollte damit befriedigt werden, den Auftrag für den Ausbau erhielt der Hofarchitekt Johann Friedrich Eosander. Einziges Überbleibsel diese Vorhabens ist der "Schönhauser Graben", später auch "Charité Graben" genannt. Nach dessen Fertigstellung 1713 war die Panke bis zum Wedding schiffbar geworden und man konnte vorbei an Bürgergärten und Adelssitzen schon in die Richtung Schönhausen fahren. Zu dieser Zeit verdingten sich auch einige der Dorfbewohner als Gärtner, Kutscher oder Schirrmeister im Schloss Niederschönhausen. 1704 wurde das "Kleine Palais" durch den Hofarchitekten Johann Friedrich Eosander von Göthe zu einem repräsentativen Anwesen umgebaut

Königin Elisabeth Christine vor ihrem Schloss SchönhausenNach dem Tode des Königs verfiel das Schloss Niederschönhausen ebenso wie das Schloss Rosenthal an der Interesselosigkeit des Soldatenkönigs zum Opfer. Auch dieses wurde vermietet und erst mit dem Regierungsantritt Friedrich II. 1740 bekam das Schloss durch seine Gemahlin Elisabeth Christine von Braunschweig Bevem seine einstige Verwendung als königliches Anwesen zurück. Die jung vermählte Kronprinzessin lebte mit ihrem Gemahl auf Schloss Rheinsberg und besuchte das Schloss in Niederschönhausen um 1733 des Öfteren. Nach der Krönung ihres Gemahls schenkte dieser der neuen Königin das Schloss Niederschönhausen nebst Gutsbezirk, wo sie dann über die Sommermonate blieb. Sie gab des Öfteren königliche Empfänge, Gartenfeste und richtete für die Dorfbewohner Hochzeiten aus. Ihr besonderes Interesse lag in der Gestaltung des Schlossparks. Zahlreiche Baumarten schmückten schon den Schlossgarten. Im heutigen Schönholz entstand 1753 die "Königen Plantage", die zunächst als Garten und Maulbeerplantage diente. Viele Geschichten erzählen von der verlassenen Königin, die nie Sanssouci, den Wohnsitz ihres Mannes gesehen haben soll und dessen Verbannung nach Schloss Schönhausen. Nach dem Tode der Königin 1793 tristeste das Schloss abermals ein kümmerliches Dasein und wurde nur noch zeitweilig während des ersten Weltkrieges von den Familienmitgliedern der Hohenzollern, deren Ministern und Gästen genutzt.

Alte Dorfschmiede in der DietzgenstraßeWährend der Separation, aufgrund der "Steinschen Reformen", konnten die Bauern aus ihrer Erbuntertänigkeit das von ihnen bestellte Land gegen hohe Ablösesummen als freies Eigentum erwerben. Königin Elisabeth Christine verlor ihre Macht über die untertänigen Bauern, die lange Zeit unter der rücksichtslosen Ausnutzung ihrer Arbeitskraft leiden mussten. So gab es damals auch sogenannte Gerechtig-keiten bzw. Verlagsrechte. Mit der "Schmiedegerech-tigkeit" erwarb der an-sässige Schmied in Nieder-schönhausen das Schmiede-recht durch Zahlung einer Summe an dem königlichen Hofe; es war also allen Bewohnern aus Niederschönhausen, Pankow und Blankenfelde bei Strafe verboten bei einem anderen Schmied als in der Schmiede von Niederschönhausen ihre Arbeiten verrichten zu lasen. Das Mühlrecht lag bei dem Müller in der Mühle an der Ecke der heutigen Mühlen/Dolimitenstraße, durch eine Erbkaufvertrag mit der damaligen kurmärkischen Kammer. Mit dem Verlagsrecht auf Getränke bekam derjenige, der im Ort die günstigste Lage besaß den Krugzwang auferlegt. Dieser musste dann fortan die Gäste des Dorfes aufnehmen, versorgen und beherbergen. Die Getränke durfte er nur von dem Rechteinhaber beziehen. In Niederschönhausen gingen diese Rechte 1688 an den Lehnsherrn von Grumbkow, der dann in Blankenfelde eine eigene Brauerei und Schnapsbrennerei bauen ließ. Drei Jahre später, mit Übernahme des Dorfes in das kurfürstliche Besitztum übernahm der Fiskus das Verlagsrecht bis es dann nach über weiteren hundert Jahren gänzlich aufgehoben wurde.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden weitere Siedler aus Sachsen und Thüringen eingebürgert und Niederschönhausen entwickelte sich zusehends zum Sommersitz wohlhabender Berliner Bürger. Während des siebenjährigen Krieges floh die Königin nach Magdeburg und kehrt nach Ende des Krieges in das Schloss zurück. Das durch Verwüstung russischer Truppen (Kosaken) geplünderte Schloss wurde erneut umgebaut und erhielt durch den Baumeister Jan Bouman eine Rokokoausstattung. 1828 bekam Lennè den Auftrag, die Schlossanlagen nach den Wünschen der Herzogin von Cumberland neu zu gestalten. Mit großen Einschränkungen genehmigte König Friedrich Wilhelm III. die Pläne Lennès dessen Ergebnis die Einbeziehung der Panke und Bauernwiesen im Schlosspark einherging. Zu dieser Zeit nutzten nur noch Minister und weitere Mitglieder des Königshauses das Haus als Gästeresidenz. Ab 1840 nutzte die Fürstin Liegnitz das Schloss Schönhausen als Witwensitz. Während ihrer Zeit entstand 1855 das Hofgärtnerhaus im italienischen Landhausstil.

Landhaus Dotti HerthastraßeDer erste wohlhabende, der in Niederschönhausen ein ruhiges Plätzchen suchte war der Bankier Christoph Christian Engel, welcher 1789 ein kleines Häuschen nebst Garten kaufte. Zu dieser Zeit kamen viele prominente Sommergäste, wie Bankier Fetschow, Kaufmann Brendel oder der Staatsrat Karsten in das ländliche Niederschönhau-sen, welches zu der Nähe zum Schloss Schönhausen als gute Adresse galt und dementsprechend beliebt war. Das bestehende Haus, welches für den Küster Johann Palm 1764 als Alterssitz gebaut wurde und sich noch heute am westlichen Eingang des Broseparks befindet, war beliebter Treffpunkt dieser Herren. Das Haus wurde vom Johann Palm aufgegeben, weil der kranke Küster schon bei seinem Sohn wohnte. Bankier Engel ließ ein kleines Herrenhaus nebst Orangerie bauen, von dem nur noch die parkseitige Treppe erhalten ist. Dieses besagte Grundstück ging dann später in den Besitz (1818) des Bankiers Brose, der 1804 in Niederschönhausen seinen Sommersitz bezog. Dieser Bankier war ebenfalls schon zu Lebzeiten häufig Gast bei Engel und die Witwe Karsten (Engel) verkaufte das erweiterte Anwesen für 2.000 Taler an die Familie Brose. Die Fetschow's waren ebenfalls seit 1788 in Niederschönhausen zu Gast und kauften 1802 das Haus (Holländerhaus) in der heutigen Dietzgenstraße 49-53, welches sich schräg gegenüber des Broseanwesens (Dietzgenstraße 42) befand.

Die Familie Brose & Fetschow hatten ihre Wohn- und Geschäftsadresse in der Klosterstraße, wo heute der Berliner Fernsehturm steht. Brose's Frau Henriette, geborene Fetschow (Nichte der Witwe Karsten) war mit dem Kaufmann und Bankier verheiratet und schrieb in ihrem Tagebuch immer über ihre Erlebnisse. Die Einträge erzählen von ihrem Freundeskreis, zu denen Karl Friedrich Schinkel, die Pastorensöhne Wilhelm Ernst und Johann Heinrich George Friedrichs Gropius sowie Christian Peter Wilhelm Beuth gehörten. Ihr geselliger Ehemann empfing in seinem Sommersitz gern Gäste Politik, Wissenschaft und der Kunst. Namen wie Peter Christian Beuth (Preußischer Gewerbepolitiker), Ludwig Tieck (Schriftsteller), Carl Knoblauch (Kommunalpolitiker) oder Franz Krüger (Maler) standen auf der Gästeliste der Familie Brose. Unter Brose und mit Hilfe der Landschaftsgestalter Bennickenstein und Kratzenstein entstand der heutige Brosepark im Straßenkarree Dietzgen-, Beuth-, Martha- und Wackenbergstraße. Das Familienanwesen wurde nach Plänen von Schinkel gebaut. Mit Unterstützung der Volksbühne sollte im Brosepark noch ein Naturtheater entstehen, was dann verworfen wurde, weil man mit den Hussitenfestspielen in Bernau schlechte Erfahrungen machte. Von dem Broseensemble ist heute lediglich der Landschaftsgarten und das einzige erhaltene Palm Küsterhaus in der Dietzgenstraße 42 erhalten. Dieses wurde dann baupolizeilich 1988 gesperrt und schließlich abgetragen. Nach der politischen Wende konnte mit Spendengeldern die Rekonstruktion des Küsterhauses finanziert werden. Heute wird es vom Freundeskreis der Chronik Pankow genutzt. Alle anderen Gebäude trugen nach dem 2. Weltkrieg zu viele Schäden mit sich, dass sie gegen Ende der 50er Jahre abgerissen wurden. Der Brosepark wurde 1920 mit der Eingemeindung von Pankow zu Berlin nach dem Kauf von den Kindern Broses für jedermann zugänglich. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Brosepark umfassend rekonstruiert und einige Bäume aus dem uralten Baumbestand wurden zu Naturdenkmälern erklärt.

Blankenburger Straße aus der Sicht vom Kirchplatz um 1912Weitere sehenswerte Häuser sind das Schweizer Haus und das Holländer Haus. In der heutigen Dietzgenstraße 56 befindet sich das Schweizer Haus, welches nach seinem Schweizer Stil benannt wurde. Dieses Haus wurde Beuth, dem Begründer der Berliner Gewerbeschule, als Sommersitz von der Bankiersfamilie Brose überlassen worden. Nach Schinkels Entwürfen ließ er das Haus umbauen und lebte dort bis zu seinem Tod. Das Holländerhaus hat seinen Ursprung auf dem 1802 von der Familie Fetschow gekauften Grundstück. Dort wurde von der Familie 1816 ein einstöckiges Haus errichtet. Die Frau des Bankiers, liebevoll von den Niederschönhausern "Madame Fetschow" genannt, verbannt eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Gattin des Prinzen Wilhelm von Preußen, Prinzessin Marianne bei der Mitbegründung eines Frauenvereins. Sie kümmerte sich um die Not der Bevölkerung in Niederschönhausen während der Befreiungskriege und bekam für ihre engagierte Arbeit 1816 den Luisen Orden verliehen. Auch in ihrem Hause verkehrten namhafte Leute aus der Gesellschaft, wie Künstler, Gelehrte, Feldherren der Befreiungskriege und Mitglieder der königlichen Familie. Als Madame Fetschow 1850 verstarb würdigte Prinz Wilhelm von Preußen die Arbeit der Bankiersfrau in herzlichen Worten. Mit dem Verkauf des Grundstücks an den Fabrikanten und Kunstschlossermeister Carl Friedrich August Hauschild im Jahr 1851 wurde das Haus weiter aufgestockt und neu gestaltet. Ein Rittersaal mit bemalter Holzbalkendecke und Wandtäfelung sowie der reich verzierte Balkon auf der Platanenstraße zugewandten Seite sind nur einige Elemente des Gebäudes. In dem Rittersaal, der sich hinter dem reich verzierten Balkon befindet, stellte der Hausherr seine schönsten Kunstschlosserarbeiten aus. Auch dieser Herr war in der damaligen Zeit von Bedeutung, denn der bekannte Maler Eduard Gärtner schuf das Gemälde "Wohnstube des Berliner Schlossermeisters Hauschild". Mit dem Tod des Carl Friedrich August Hausild 1868 wurde das Anwesen an Frau Hertha Danköhler und deren Schwiegersohn Dr. phil. Hugo Pratsch verkauft. Im Jahr 1885 begann dieser seine uneigennützige Arbeit als Gemeindeschöffe und -vertreter zum Wohle der Bewohner des Ortes Niederschönhausen.

Straßenbahnhof Nordend um 1931Auf dem einsten kaiserlichen Manövergelände in Nordend begann um 1871 die Bebauung der Kolonie von Niederschönhausen. Am 26. Mai 1901 wurde in Nordend der Straßenbahnhof III an der Kaiser-Wilhelm-Straße eröffnet und nahm seinen regulären Betrieb auf. Mit einer Größe von 2500 qm war das Depot für 190 Straßenbahnwagen ausge-legt. Mit einer 20gleisigen Haupthalle eröffnet ersetzte das Straßenbahndepot den Pferdebahnhof in der Berliner Straße 32. Später wurde dann eine 7gleisige Wagenhalle angebaut. Mit der Wiedervereinigung der BVB und BVG verlor der Betriebshof für den täglichen Berlinverkehr an Bedeutung und wurde zum Museumsdepot für historische Straßenbahnen und Busse. Selbst ein Kranken- und Genesungshaus von Dr. Wilhelm Dosquet wurde 1905 in der Mittelstraße eröffnet. Hier war der Journalist, Schriftsteller und Pazifist Carl von Ossietzky von 1936 bis 38 Patient, da er schwer an offener Tuberkulose erkrankt war und schließlich an dessen Folgen in dem Krankenhaus am 4. Mai 1938 verstarb. Begraben liegt er auf dem Friedhof in Niederschönhausen in der Buchholzer Straße am Herthaplatz. 1943 während der Luftangriffe auf Berlin wurde das Krankenhaus zerstört bis es in den 70er Jahren als britische Botschaft wieder saniert und nach der politischen Wende verwahrloste das Grundstück bis es 2005 abgerissen wurde.

Mit der Reichsgründung 1871 verlor das Dorf seinen ländlichen Charakter und wurde mehr und mehr mit Landhäusern und Villen bebaut. Letzte Spuren bäuerlichen Lebens waren die Bauernhöfe mit den Scheunen um den Kirchplatz und entlang der Dorfstraße. Zwischen Beuth- und Schillerstraße liegt noch der von Weiden eingerahmte Dorfpfuhl und weiter westlich gelegen die alte Bauernheide. An der Nordend/Ecke Büchnerweg steht die einzigste Windmühle von Niederschönhausen, die 1859 gebaut wurde. Zur dörflichen Idylle gehörte auch ein Storch, der auf dem Scheunendach von August Rühles Bauernhof in der Kaiser Wilhelm Straße sein Nest hatte. Auch der Kirchplatz vor der neu eingeweihten Friedenskirche wurde in Friedensplatz umbenannt. Dieser war Mittelpunkt des Angerdorfes Niederschönhausens, lange beschaulich in seinem ländlichen Charakter, verlor er mehr und mehr an seiner Idylle. Zuerst verschwand der Gemeindepfuhl während der Umbauarbeiten der Kirche und wurde mit einem mit Steinen eingefassten Rondell bepflanzt. In dem Jahr der Umbenennung erhielt der Platz zu Ehren der siegreichen Beendigung des Frankreichfeldzuges eine "Friedenseiche" gepflanzt. Im Jahr 1907 wurde auf dem Platz eine Bedürfnisanstalt gebaut, Restaurant Piepenhagen in der Kaiser-Wilhelm-Str. um 1913 dem folgten der erste öffentliche Fernsprecher und ein Zeitungskiosk. Viele kleine Geschäfte und Kneipen gesellten sich zu dieser Zeit um den Platz. Zu diesen zählten eine Bäckerei & Konditorei, Tabakgeschäft, Coffeur, Fotofachgeschäft, Schuh- und Spirituosen-laden, Marmeladengeschäft, Lederwaren, Uhrmacher & Juweliergeschäft sowie eine Apotheke. Cafés und Restaurants komplettierten das bunte Treiben um den Friedensplatz. Vor dem Lokal Liedemit war die Endhaltestelle der neuen Pferdebahn, die Niederschönhausen mit Pankow und dem Rathaus Berlin verband. Abgelöst durch den Omnibus, im Volksmund genannten "Flohkiste" für dieser dann bis nach Mühlenbeck, bevor dieser wiederum von der Heidekrautbahn abgelöst wurde. Auch die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Niederschönhausen verdankte sie einem Ereignis am Friedensplatz. Damals noch mit Scheunen umgeben wüteten Brandstifter 1896, in dem sie diese nicht nur ansteckten, sondern so dreist waren an den Türen einen Zettel mit der Aufschrift zu hinterlassen; "Wir sind unser acht, wir kommen nur bei Nacht. Wir stecken alle Scheunen an und haben uns´ re Freude dran!". Das erste Spritzenhaus der Feuerwehr wurde dann in der heutigen Buchholzer Straße gebaut und zählt zu der ältesten erhaltenen in Pankow.

Die Niederschönhausener Feldmark verlief am Pankeufer und grenzte unter Anderem auch am heutigen Bürgerpark, wobei der Teil von Niederschönhausen von dem Forstgebiet Schönholzer Heide abgedeckt wurde. Am östlichen Teil des Bürgerparks gab es schon lange eine Brücke über die Panke, die 1895 im Zuge der Neugestaltung der Straßen vor dem Park erneuert wurde. Um 1925 wurde sie nach Entwürfen vom Architekten Poetschke abermals erneuert und den neuen Verkehrsbedingungen angepasst. Hierzu musste sie wegen der Straßenbahnlinie nach Niederschönhausen verbreitert werden. Bei dieser Gelegenheit erhielt sie auch ein schmückendes Beiwerk aus einem Ensemble mit Pfeilern, Trinkbrunnen und einem Zeitungskiosk. An der südlichen Mauer entstand eine Bildhauerarbeit, die mit drei Putten (Pankower Drillinge) bekrönt wurde. Während des Hochwassers im Jahr 1839 wurde die Brücke sehr stark beschädigt, als die Panke zu einem reißenden Fluss wurde.

Blick auf das Schloss NiederschönhausenMit der Übernahme des Schlosses, 1920  in den Staatsbesitz Preußens, bekam die Öffentlichkeit Zutritt in das Anwesen und konnte nun zu den Ausstellungen verschie-dener Künstler des "Künstlerbund Norden", das Innere des Schlosses besichtigen. Während der NS Zeit diente das Haus als Reichskunstkammer und wurde unter der Leitung von Oberbaurat Erich Schonert umfassend saniert. Ab 1938 lagerten dann Teile aus der Propagandaausstellung "Entartete Kunst" im Schloss, die dann weiterverkauft werden sollte. Nach dem zweiten Weltkrieg beschlagnahmte die sowjetische Militäradministration das Haus und funktionierte das Schloss erst in ein Casino und schließlich in ein Internat für sowjetische Schüler um. Zum Amtssitz des ersten Präsidenten der DDR wurde das Schloss Niederschönhausen im Jahre 1949. Es wurden Umbauarbeiten vorgenommen, um das Anwesen wurde eine Mauer gezogen, an den Zufahrten Wachhäuser aufgestellt und ab 1953 nahm dann der Präsident der DDR Wilhelm Pieck in diesem Haus seine Arbeit auf. Sieben weitere Jahre später wird aus dem Schloss der Sitz des Staatsrates der DDR und weitere fünf Jahre später das Gästehaus der DDR - Regierung. Zu den letzen Gästen konnten Michael Gorbatschow und seine Frau Raissa 1989, kurz vor der politischen Wende, begrüßt werden.

2. Weltkrieg....

Mit zahlreichen Gulaschkanonen versorgten sie die größte Not der Bevölkerung.

Mit Kriegsende übernahmen die Russen die ehemaligen Villen von Niederschönhausen. Auch das nebenan gelegene Villenviertel um den Majakowskiring, welches dem gehobenen Bürgertum Pankows als Wohnanlage diente, wurde durch die Rote Armee beschlagnahmt und zwangsgeräumt. Hohe Offiziere, KPD Funktionäre um den späteren Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht, und später Egon Krenz residierten hier nach dem Krieg. Krenz zog dann Anfang des 21. Jahrhunderts nach Mecklenburg und die letzte aus der Riege war Lotte Ulbricht, die dann 98jährig in ihrem Hause verstarb. Damit ging ein weiteres Kapitel ostdeutscher Geschichte zu Ende. Im Volksmund hieß das Viertel bei den Pankowern das "Städtchen". Einst eingezäunt und ummauert ist es seit den 70ern wieder frei zugänglich. Nicht weit entfernt liegt das Erich Weinert - Viertel, wo sich die geistige Elite der DDR niederließ. Namen wie Hans Eisler, Arnold Zweig, Willi Bredel, Max Lingner und der Namensgeber und Schriftsteller Erich Weinert waren hier zu Hause.

Mit der politischen Wende geriet das Schloss nochmals in das Interesse der Weltöffentlichkeit, da der Runde Tisch zur Demokratisierung der DDR im Kongresssaal tagte. Zur Vorbereitung der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten fanden im Schloss die "Zwei plus Vier Gespräche" statt. Danach verfällt das Schloss bis auf weiteres wieder in den Dornröschenschlaf, da die weitere Verwendung zunächst un-gewiss waren. Mit der Übergabe des Schlosses an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten am 24. Juni 2005 begannen umfangreiche Sanierungsarbeiten, für die Restaurierung des Schlosses Niederschönhausen wurden über 8 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt und finanziert durch die Europäische Union, dem Bund und den Bundesländern Berlin/Brandenburg. Neben der Klassenlotterie und privaten Spendern konnte durch die Frau des Verlegers Franz Cornelsen, Ruth eine weitere Million Euro gewonnen werden. Im Jahr 2007 konnte die Wiederherstellung der Fassade im ursprünglichen Stil abgeschlossen werden und die Fertigstellung ist für 2008 geplant. Während der Arbeiten können Interessierte bei Begehungen den Fortschritt der Restaurierung hautnah erleben. Bei der Restaurierung werden nicht nur die historischen Räume aus der Zeit der preußischen Könige hergestellt, sondern auch die Zeit der DDR gezeigt werden, die das Schloss einige Jahrzehnte prägte. So findet das ehemalige Gästeappartement und das ehemalige Arbeitszimmer von Wilhelm Pieck seinen Platz im Schloss. Genutzt wird das Schloss für die Kunstsammlungen von Möbeln und Werken der Elisabeth Christine und Dohna - Schlobitten. Der Festsaal, als einziges komplett erhaltendes Zimmer wird für Empfänge, Konzerte und Lesungen genutzt. Der zum Schloss gehörende Garten wird wie in der Zeit des ersten Präsidenten der DDR wieder hergestellt. Ein Museum soll daran erinnern, was in zwei deutschen Diktaturen in und um das Schloss geschehen ist. Dazu werden auch die ehemaligen Wachhäuser an den Zufahrten links und rechts des Schlosses genutzt. Die ehemalige Präsidialkanzlei und das Casino wird von der Bundesakademie für Sicherheitspolitik genutzt. Quer durch den Park führt auch der Radwanderweg Berlin - Usedom. Im Schlosspark finden sich heute noch zahlreiche Reste an alten Eichen, die Reste jener Wälder sein sollen, die sich schon vor der Besiedelung hier befanden. Sie erzählen in ihrem Rauschen vom alten Wendenleben und hielten sich bis in die heutige Zeit.

Der Park zum Schloss wird alljährlich für das Fest "Kunst im Park" genutzt. Einst auf dem Fest an der Panke treffen sich jedes Jahr Pankower Künstler auf dem Kunstfest in Pankow und zeigen ihre neuen Kreationen. Für die musikalische Untermalung sorgen zahlreiche Nachwuchskünstler aus Musikschulen, darstellenden Künstlern aus Pankow und einem Kinderzirkus für die Unterhaltung der Kleinen. Den Schluss bildet auf diesem Fest immer eine bekannte Band, wie z. Bsp. Stern Combo Meißen mit dem Kammerorchester der Dresdner Staatsoper, Thomans Natschinski & Friends.

Friedenskirche mit HeldensteinZu den bedeutendsten Bauwerken im Ortsteil zählt unter anderem die Friedenskirche. Diese im 14. Jahrhundert erbaute und im 16. Jahrhundert erneuerte Dorfkirche am Ossietzkyplatz wurde 1743 durch einem Dachturm mit hölzernen Laternenaufsatz ergänzt und der Kirchbau neu verputzt. Später wurde der Turm wieder wegen Baufälligkeit abgerissen und 1869/71 durch einen Neubau ersetzt. Die alte Kirche wurde wegen Baufälligkeit abgerissen und der Bauschutt zum Zuschütten des Dorftümpels, gleich neben der Kirche verwendet. Die Feldsteine der alten Dorfkirche und die der umgebenen Friedhofsmauer wurden in den Neubau einbezogen. Unter Mitwirkung König Friedrich Wilhelm IV., der federführend den Grundriss skizzierte wurde die Kirche nach Osten hin durch ein Querschiff erweitert. Wie bereits im Ursprungsbau wurden für den Bau der kreuzförmigen Anlage mit Apis und Vierecksturm Back- und Haussteine verwendet. Gegenüber dem Achteckturm über der Vierung weist die Kirche noch viele Reste aus dem Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert auf. Als am Rundbogen des Chores Risse auftraten, musste der geplante Bau des dreifachen Stufenturmes gestoppt werden. Reiche Schmuckformen im Stil der Neuromantik schmücken den Bau und das Grantitquaderwerk, welches als historisches Gestaltungsmittel an die Ursprungskirche angelehnt wurden bildet ein gelungenes Gesamtensemble. Da die Fertigstellung des Umbaus zum Ende des Krieges 1870/71 erfolgte, wurde die Kirche in "Friedenskirche" umbenannt. Auch der nach der Pfuhlzuschüttung entstandene Vorplatz wurde alsdann "Friedensplatz" genannt und wurde Mittelpunkt des Dorfes. Bei einer erneuten Renovierung um 1926 wurde die Kan-zel versetzt und eine neue Orgel aus der Werkstatt von Gustav Heinze aus Sorau eingebaut und die im ersten Weltkrieg abgegeben bronzenen Glocken wurden durch stählerne ersetzt. Während des 2. Weltkriegs fiel die reich verzierte Kassettendecke den Bomben zum Opfer, die Schäden aus dem Krieg konnten erst 1964 restlos fertig gestellt werden. Der Altarraum bekam einen neuen Fries nach Entwürfen von Lothar Mannewitz.

Zu den ältesten Straßen von Niederschönhausen zählen die ehemalige Dorfstraße (Kaiser Wilhelm Straße/Dietzgenstraße), Schlossallee (Ossietzkystraße), der Buchholzer Weg (Buchholzer Straße), Blankenburger Straße und der Bismarkstraße (Kurt Fischer Straße/Hermann Hesse Straße). Der ehemalige Dorfplatz, der 1871 zum Friedensplatz wurde nennt sich nun Ossietzkyplatz.

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Entlang der Panke - Von der Quelle im Naturpark Barnim durch den Norden Berlin's

Projektbeschreibung

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